Senkrechtlift

Als praktische Alternative zu Treppen- oder Plattformliften gibt es Senkrechtaufzüge, die auch als Senkrechtlifte bezeichnet werden. Durch diese flexible Lösung wird in den heimischen vier Wänden neue Mobilität mit perfekter Integration verbunden. Über einige Stockwerke transportiert der Senkrechtlift Personen mit Rollstuhl oder Gehhilfe. Man braucht also in Zukunft die schweren Gegenstände keinesfalls mehr die Treppe hinauftragen und auch lediglich noch eine Gehhilfe für alle Etagen.

Wie der Senkrechtlift funktioniert

2018-12-05_SenkrechtliftEs sind Ausführungen mit Spindel- oder Seilantrieb erhältlich. Im Normalfall wird der Senkrechtlift hydraulisch betrieben. In der Schachtverkleidung sind die Elektrik und der Antrieb verbaut. Aufgrund dessen benötigt man keinerlei extra Aufzugsschächte. Hier handelt es sich also um eine platzsparende Variante zu der kompletten Aufzugsanlage. Je nach Modell ist es möglich, dass Senkrechtaufzüge Höhenunterschiede bis maximal 18 Meter überwinden. Ein individuelles Anpassen der Plattformgröße ist je nach Wohnumgebung und Bedarf leicht umsetzbar. Dabei muss man eine Mindestgröße von etwa 1,5 Meter berücksichtigen.

Der Sicherheitsaspekt beim Senkrechtlift

In der Bundesrepublik muss man natürlich auf einen hohen Sicherheitsstandard achten. Hierzu zählen eine Totmannsteuerung, automatisches Schließen und stabiles Sicherheitsglas. Es dürfen auch das Notruftelefon und die Notbedienung nicht fehlen. Der Senkrechtlift muss im Außenbereich wetterfest und widerstandsfähig gegen Kälte, Hagel und Sturm verbaut sein.

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Vorteile eines Senkrechtaufzugs

Ein Senkrechtlift bringt die Person, die aus Krankheitsgründen keine Treppen steigen kann, von Stockwerk zu Stockwerk. Mit einem Hydraulikantrieb und einer Tragfähigkeit von 400 Kilogramm ist dieser Aufzug sehr zuverlässig und robust. Dafür braucht man lediglich den normalen Haushaltsstrom mit 230 Volt. Den Senkrechtlift kann man problemlos im eigenen Wohnumfeld einfach und schnell sowie auch nachträglich einbauen. Hier ist es möglich, zwischen größeren und kleineren Ausführungen im Außen- und Innenbereich auszuwählen. Der Senkrechtaufzug ist optimal auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Man kann in diesem höchstens fünf Haltestellen einrichten. Der klassische Treppenlift hingegen muss für jedes Stockwerk extra installiert werden. Vorteilhaft ist beim Senkrechtlift ebenso der Eingang der Kabine, welcher anpassungsfähig ist. Diesen kann man von drei Seiten montieren. Der Senkrechtaufzug ist leicht bedienbar. Mit diesem besteht die Möglichkeit, eine oder mehrere Personen samt Gehilfen und Rollstühlen zu befördern. In diesem Lift kann man komfortabel ein- und aussteigen.

Kostenübernahme bei einem Senkrechtlift

Leider bezuschussen die Krankenkassen den Senkrechtaufzug nicht. Glücklicherweise wird mittlerweile vom Gesetzgeber das Leben in einem eigenen Heim als Alternative zum teuren Heimplatz anerkannt. Aus diesem Grund ist es möglich, staatliche Zuschüsse zu beantragen. Dafür müssen auch Voraussetzungen erfüllt sein. Die Wichtigste davon ist die Anerkennung der Pflegestufe. Das veranlasst ebenso die Pflegekassen, teilweise die Kosten für den Senkrechtlift zu übernehmen. Es rentiert sich also durchaus bei den zuständigen Berufsgenossenschaften, Versorgungsämtern und Versicherungen nach einer Förderung zu fragen.